Schmerzfreiheit durch Differenzierung

Wenn der Nacken, der Rücken oder das Knie wirklich weh tut … 

… interessiert sich niemand für die weiterführenden systemischen Zusammenhänge.

Dann steht die Beseitigung der Schmerzen ganz klar im Vordergrund.

Und hier kann die Feldenkrais-Methode® viel helfen, ebenso wenn Bewegungen aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit eingeschränkt sind.

Auf den ersten Blick sieht die Feldenkrais-Methode aus wie eine Form der Körpertherapie.

In der Tat finden viele Menschen zu Feldenkrais auf Grund von Schmerzen. Denn hier entdecken sie häufig neue Wege, sich schmerzfrei zu bewegen.

Wie funktioniert das? Die Feldenkrais-Methode behandelt nicht den Rücken (wenn er schmerzt), sondern sucht nach der Stimmigkeit des Ganzen: nach der Bewegung des Rückens in der Einheit des Körpers oder noch besser der Person. Auf der Suche nach Leichtigkeit lenkt die Feldenkrais-Methode die Aufmerksamkeit in die hintersten Winkel des Skeletts, probiert immer neue Teilbewegungen und stellt dabei unausgesprochen so manche Bewegungs-Gewohnheit in Frage.

Da nach dem Weber-Fechner-Gesetz die Wahrnehmung des Nervensystems umso feinsinniger und differenzierter wird, je kleiner die Impulse sind, lautet das Mantra der Feldenkrais-Lehrer: Mach’ es langsamer! Mach’ es mit noch weniger Anstrengung! So gelingt es immer klarer, die Verbindung der einzelnen Elemente (Muskeln, Gelenke und Ziele) wahrzunehmen und sie in die Einheit des Systems (Körper oder Person/Selbst) zu integrieren, das ist das Ziel aller Feldenkrais-Lektionen, egal, ob Einzelstunde oder   Gruppenstunde. 

Die Feldenkrais-Methode ist auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Art, sich und den eigenen Körper besser kennen zu lernen.

Freude an kleinsten Bewegungen mit ungewöhnlichen Ergebnissen:

Leichtigkeit und Schmerzfreiheit, aber auch etwas mehr Bewusstheit bei alltäglichen Handlungen. Vor allem aber fühlt sich die Feldenkrais-Methode anders an!